Gerätebenzin
Abgase von benzinbetriebenen Kleingeräten enthalten krebserregende Stoffe. Ist der Einsatz solcher Geräte zwingend notwendig, kann das Normalbenzin durch schadstoffarmes Gerätebenzin ersetzt werden. Dieses schont nicht nur die Gesundheit sondern auch die Umwelt und die Motoren der Kleingeräte.
Abgase von benzinbetriebenen Kleingeräten enthalten krebserregende Stoffe
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Die Verbrennung von Normalbenzin in Kleingeräten (Rasenmäher, Laubgebläse, Kettensäge, …) setzt grosse Mengen an Benzol frei. Benzindämpfe belasten die Umwelt und sind gesundheitsschädigend. Das Einatmen von Benzindämpfen kann zu Schwindel, Kopfschmerzen, Erbrechen, Benommenheit und zu Ohnmacht führen. Neben den akuten Gesundheitsbeschwerden, kann Normalbenzin die Entstehung von
Leukämie fördern. Verantwortlich für das erhöhte Krebsrisiko durch das Einatmen von Benzindämpfen sind die im Benzin enthaltenen aromatischen Kohlenwasserstoffverbindungen, wie zum Beispiel Benzol.
Benzol ist von der Internationale Agentur für Krebsforschung IARC (International Agency for Cancer Research) (
WHO ) eindeutig als krebserregend klassifiziert. Andere aromatische Kohlenwasserstoffverbindungen sind als wahrscheinlich bzw. möglicherweise krebserregend klassifiziert.
Benzol ist nicht nur in den Abgasen von Kleingeräten enthalten, sondern auch in den Abgasen des Strassenverkehrs, in der Umgebungsluft von Benzintankstellen ohne Gasrückführsysteme und im
Tabakrauch.
Eine gesunde Alternative
Ist der Einsatz von benzinbetriebenen Kleingeräten nicht zu vermeiden, bietet Gerätebenzin eine gute Alternative. Gerätebenzin, auch Alkylatbenzin genannt, wird aus Raffineriegasen hergestellt, die zu einem ausserordentlich reinen Treibstoff veredelt werden. Es ist weitgehend frei von gesundheitsgefährdenden Stoffen wie Benzol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen. Dadurch besteht durch das Einatmen von Dämpfen aus Motoren, welche mit Gerätebenzin betrieben werden, ein viel geringeres Krebsrisiko als bei Motoren mit Normalbenzin.
Die Kampagne «Gerätebenzin»
Die Kampagne
Gerätebenzin will mit wiederkehrenden Informationen den Einsatz des schadstoffarmen Gerätebenzins sowohl bei Privatpersonen fördern, als auch bei Berufsgruppen, die fast täglich Benzinabgasen ausgesetzt sind (Förster, Gartenarbeiter, etc.). Zusätzlich werden Anbieter von Benzin motiviert neben Normalbenzin auch Gerätebenzin zu verkaufen.